TestTest Berlinwochenende der THW-Jugend Oberfranken THW-Jugend Bayern

Berlinwochenende der THW-Jugend Oberfranken

Im Oktober (28.-30.10.16) machten sich Jugendleiter/innen der THW-Jugend Oberfranken, im Rahmen des Projekts „Vielfalt in Bayern – das macht uns stark!“ auf den Weg in die Hauptstadt, um dort zu erfahren, wie das multikulturelle Zusammenleben in der Großstadt funktioniert.

Das Wochenende begann auf der A9, dort verbrachten die Teilnehmer/innen, dank einer Baustelle, mehr Zeit als gedacht. Nachdem die Gruppe um 20:30 Uhr endlich im Hotel eingecheckt hatte, wurde die Erwartungsabfrage kurzerhand in einen benachbarten Mexikaner verlegt. Hier zeigte sich, dass die Teilnehmer/innen, neben einem großen Sack Neugierde, unterschiedlichste Erfahrungen  im Kontakt mit Geflüchteten und jungen Menschen mit Migrationshintergrund mitbrachten und dementsprechend auch die Erwartungen an das Wochenende sehr unterschiedlich waren.

Am nächsten Morgen ging es als erstes Richtung Kreuzberg. Dort besuchte die Reisegruppe die die Omar-Moschee. Im großen Gebetsraum wurden sie herzlich empfangen. Nach einem Rundgang, setzten die Teilnehmer/innen sich auf dem Boden zu einem Gesprächskreis zusammen. Einer Einführung in den Islam und Informationen über den Moscheeverein, folgten sehr viele Fragen, auf die geduldig geantwortet wurde.

Nach zwei Stunden war es Zeit weiterzuziehen. Auf dem Weg in die Dienststelle des Landesbeauftragten stärkte sich die Gruppe bei Currywurst am KaDeWe. In der Dienststelle wartete der stellvertretende Landesjugendleiter Sascha Barnewske und der Landesbeauftrage Manfred Metzge. Es folge ein Rundgang durch die Liegenschaft, ehe der Abteilungsleiter M des Bundesinnenministeriums Norbert Seitz die Runde komplettierte. Herr Seitz gab einen kurzen Rückblick, einen Ist-Stand und eine Aussicht auf das Flüchtlingsgeschehen in Deutschland aus Sicht der Regierung und der Ministerien. In einer umfassenden Gesprächsrunde konnten Bedenken, Erwartungen und auch persönliche Haltungen ausgetauscht werden.

Das Gespräch bewegte sich in dann zum Umgang mit verschiedenen Kulturen, die Integration in den OV und der Umgang mit sprachlichen Barrieren in der THW-Jugend und beim Jugenddienst. Hier konnten Sascha Barnewske und seine Berliner Kollegen gute Tipps und Beispiele nennen. Gegen 18:00 Uhr verabschiedete sich die Gruppe und begab sich mit einem riesigen Sack voll Informationen in die Innenstadt zum gemeinsamen Abendessen. Dabei wirkte der Tag nach, so dass lange intensiv diskutiert wurde.

Sonntagmorgen stand noch eine selbst organisierte Stadtrundfahrt an, welche bei der Ausstellung Topographie des Terrors endetet. Leider konnte die geplante Außengeländeführung wegen eines Verwaltungsfehlers nicht stattfinden. Als Ersatz wurde eine Innenführung durch die Ausstellung angeboten.

Auf dem Heimweg wurde bei einem längeren Zwischenhalt das Wochenende reflektiert, bevor die letzten Kilometer zurückgelegt wurden.